WESTALPEN 2023

DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - ITALIEN - FRANKREICH -
ITALIEN - ÖSTERREICH- DEUTSCHLAND




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2023_08_04
bis
2023_09_09
6 Wochen waren wir auf den klassischen Geländewagen Routen der Westalpen in Italien und Frankreich unterwegs

Tag 1 (4.8.)
Fahrt über den Brenner, Rast auf nicht so schönem P in Sterzing, leider hat Lila (seit heute!!) starken Durchfall. Sie bekommt eine Tablette und es geht weiter bis nach Ferrera die Monte Baldo auf 1400m, wo wir unser erstes Nachtlager aufschlagen. Leider regnet und gewittert es stark und es ist kalt. Dank Standheizung verbringen wir trotzdem eine ganz gute Nacht.

Tag 2 (5.8.)
Wir fahren weiter nach Verona, versuchen es auf dem Campingplatz "Castel San Pietro", aber er ist voll. Wir parken den Landy in der Stadt und bummeln eine Runde durch Verona. Cappuccino natürlich!
Am NM suchen wir uns einen Platz auf den Hügeln über Verona im Norden - er ist fantastisch! Kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt mit Kreuz (Monte Ongarine) und man hat eine tolle Aussicht über die Stadt.

Tag 3 (6.8.)
Wir bleiben heute hier und tun nichts außer lesen. Abends schauen wir auf die Lichter der Stadt - soo romantitsch!

Tag 4 (7.8.)
In der Hoffnung an der Sesia einen netten Zwischenstopp Platz zu finden irren wir ein bisschen umher und bleiben dann im "Dschungelcamp" mit 1 Mio Gelsen.

Tag 5 bis 8 (8.8.-11.8.)
Wir finden einen wunderschönen Platz am Orco und bleiben, bis unsere Vorräte komplett aufgebraucht sind. 😊

Tag 8 (11.8.)
Einkaufen, Tanken, Wasser füllen, Müll entsorgen und dann geht's weiter Richtung Berge. Unser Nachtlager schlagen wir auf 1900m bei der Kirche Santuario della Madonna degli Angeli (Pistenkuh Tour Nr. 08) auf. Da oben stehen einige Offroad-Camper, der Landy ermöglicht es uns einen Platz etwas höher einzunehmen.

Tag 9 (12.8.)
Wir fahren über die Passstraße weiter ins Susa-Tal und finden unter dem Dorf Exilles einen guten Platz an einem Bach. Im dem entzückenden Dorf essen wir im Lokal "La Quadrilia" eine Pizza.

Tag 10 (13.8.)
Leider hat Lila wieder starken Durchfall, daher bleiben wir heute stehen. Gunther geht laufen und ich gehe zum ersten Mal seit meinem Unfall mit Bändereinriss eine Stunde mit Turnschuhen der Berg hoch und wieder runter.

Tag 11 (14.8.)
Wir verlassen Exilles und fahren weiter Richtung französische Grenze. In Oulx besorgen wir in einer Apotheke Schmerzmittel für Lila für alle Fälle, denn morgen ist ein Feiertag. Anscheinend kaufen alle heute für Ferragosto ein, der Supermarkt ist übervoll. Gegen 13h finden wir einen guten Platz im Wald vor Cesana Torinese am Fuße des Mont Chaberton nahe der franz Grenze.

Tag 12 (15.8.)
Faulenzertag im Waldcamp, Spaziergang zum Parco Adventure, lesen, Routenplanung

Tag 13 (16.8.)
Weiterfahrt mit Wasser auftanken, Brot kaufen in Cesana Torinese und dann entlang der Pistenkuh Route 12 auf einen tollen Platz am Bach auf 1800m.
Wanderung zu den Laghi Clot Foiron, meine erste richtige Wanderung mit Bergschuhen seit dem Sturz in Wien. Ging ganz gut, für Lila ist das langsame Tempo auch gut. Ihre Verdauung erholt sich nicht wirklich. Auch heute hat sie sehr weichen Stuhl, aber keinen richtigen Durchfall. Ich probiere ihren Reis nicht mehr länger als einen Tag aufzuheben, vielleicht hängt es ja damit zusammen...

Tag 14 (17.8.)
Wir packen zusammen und fahren die Route weiter zum Lago Nero. Von dort wandern wir über den Col Saurel zum Lago dei 7 colori/Lac Gignoux über die französische Grenze.
Wunderschönes Wandergebiet!
Am Ende des Weges ein Bierchen bei der Hütte Capanna Mautino und danach wieder zurück an den Platz von gestern, der war nämlich super!

Tag 15 (18.8.)
Wir fahren wieder den Berg hoch am Lago Nero vorbei und dann eine eigene Variante der Route Nr 12, die im Schigebiet von Claviere endet. Auf der Bundesstraße geht's nach Val-des-Pres.
Leider übersehen wir, dass Lila schon aufs Klo muss und sie macht uns ins Auto. Wir entscheiden uns schnell für einen Platz im Wald, Gunther geht den Teppich im Bach auswaschen und ich betreue Lila, die wieder schlimmen Durchfall hat. 😒 Es gibt ein schnelles Notfall-Menü und wir verbringen am Ende trotzdem eine ruhige Nacht.

Tag 16 (19.8.)
Weiter geht es nach Briançon, wo wir uns in einem großen Supermarkt mit Käse, Wein und Baguette eindecken und dann fahren wir eine abenteuerliche Serpentinenstraße hoch hinauf über die Stadt. (Pistenkuh Route 19) Die Belohnung ist ein toller Panoramaplatz mit mega Aussicht! Unterhalb der Campingwiese befindet sich das "Croix de Toulouse" - mit atemberaubendem Blick über Briançon. Lila bekommt ab jetzt nur Dosenfutter ohne Reis, sie erholt sich langsam.

Tag 17 (20.8.)
Leider sind auf dem Platz eine Million Fliegen, die uns morgens aufwecken. So sehe ich ausnahmsweise einmal den Sonnenaufgang und bin bereits um 7 mit Lila unterwegs. Zu meiner Freude ist ihr Output wieder erstmals ok. Gunther geht am NM eine Wanderung, die gleich hinten an der Wiese beginnt, bricht nach 400hm ab, da es zu heiß ist. Es gesellen sich immer wieder mal andere Camper dazu, die uns aber nicht stören, da der Platz riesig ist.

Tag 18 (21.8.)
Wir packen gegen 9 Uhr zusammen, kaufen nochmal im Casino Markt Käse nach und fahren wieder zurück nach Italien. Über Sestriere im Val Chisone erreichen wir Fenestrelle. Wir picknicken am Forte Mutin und stellen uns danach unterhalb in den kühlen Wald, denn es ist richtig heiß heute.

Tag 19 (22.8.)
Die Temperaturen steigen, wir bleiben daher auf unserem Baumschattenplatz. Am Nachmittag gehen wir eine heiße Runde flussabwärts Richtung Festung und dann in den Ort Fenestrelle. Wir trinken in einem Café Aperol Spritz und beschließen dann heute nicht mehr zu kochen, sondern Pizza essen zu gehen. Leider ist die Pizzeria ausreserviert, daher gibt's Take away Pizza auf unserem Platz.

Tag 20 (23.8.)
Heute wollen wir früh los und im nächsten Tag eine Pistenkuh Tour fahren. Von Perosa Argentina geht es hinauf nach Perrero und dann eine alte Militärstraße hoch auf 2000m zum Lago Lauson. Allerdings ist es wegen fehlendem Schatten und vielen Kühen nicht sehr einladend hier eine Pause zu machen. Also fahren wir zurück nach Perrero auf einen schattigen Picknickplatz. Er ist leider sehr überfüllt, aber wir haben ohnehin nicht so lange Zeit, da wir gegen 19h unsere Ferienhäuschen beziehen wollen und am Weg dorthin noch Hunde- und Menschenfutter einkaufen müssen.
Lilas Verdauung hat sich zum Glück seit wir den Reis weglassen super stabilisiert, aber jetzt haben wir natürlich zu wenig Dosen dabei.
Gegen 19 kommen wir ziemlich erledigt (der Einkauf im Carrefour Ipermarket hat Gunther den Rest gegeben) in Ferrere an. Das Haus ist sehr nett und die Pause vom On-the-road-Sein wird uns gut tun.

Tag 21 (24.8.)
Relax-Tag: Wäsche waschen, nix tun.
Am Nachmittag gewittert es, abends können wir schon wieder draußen sitzen.

Tag 22 (25.8.)
Traumhafte Wanderung am Fuße des Monviso: Pian della Regina, Pian del Re, Quelle des Po, Lago Fiorenza, Lago Lausetto, Lago Superiore und wieder zurück. Einkehr auf der Terrasse des Pian delle Regina.
Lila hütet inzwischen das Haus.

Tag 23 (26.8.)
Regen am Vormittag, als es ein bisschen heller wird, starten wir mit Lila von der Haustür aus 500hm hinauf zum Rocca Ciaramolin, einem Kletterfelsen mit schöner Aussicht auf Paesana.

Tag 24 (27.8.)
Es regnet. Wir müssen dringend einkaufen, was hier auch am Sonntag möglich ist, und fahren dafür nach Saluzzo. Wir hofften, Lilas Hundefutter bei Arcaplanet zu bekommen, leider gab es aber nur Alternativen. In Saluzzo ein Aperitif und Cappuccino, aber leider war das Wetter gar nicht einladend für mehr Stadtbummelei.

Tag 25 (28.8.)
Es hat die ganze Nacht geregnet, was haben wir für ein Glück, dass wir diese Schlechtwetterphase hier im Casa durchtauchen können! Heute haben wir am NM meine Wanderstöcke beim Refugio Pian delle Regina abgeholt, wo ich sie vor 3 Tagen vergessen hatte, und in Ostana einen Kaffee getrunken.
Abends essen im Restaurant Alpino, die Straße runter. Soo lecker!

Tag 26 (29.8.)
Am Vormittag besucht uns Gianni, unser Vermieter und schenkt uns einen Essig zum Abschied. Wir trinken einen Kaffee zusammen und führen ein sehr herzliches Gespräch. Um 11.20 verlassen wir das Casa Nenella Richtung Valle Maira. Kurz vor Macra finden wir einen schönen Platz am Fluss.

Tag 27 (30.8.)
Der Tag beginnt mit einer kleinen bösen Überraschung, denn am Morgen sind meine Flipflops weg, die ich wie immer in der Nacht vor dem Auto stehen lasse. Falls jemand in der Nacht auf diesem abgelegenen Platz an unserem Auto war, haben wir nichts davon mitbekommen. Dafür passt das Wetter halbwegs und wir brechen auf in Richtung Berge.
Maira-Stura-Kammstraße "La Gardetta":
Die Gardetta-Hochebene ist ein landschaftliches Highlight der Region. Beherrscht vom Felsturm des Rocca la Meja erstreckt sich auf rund 2.000 Metern Höhe ein traumhaftes Hochtal. Am Colle del Preit steigt man ins Netz der Militärstraßen ein und schraubt zum 2.436 Meter hohen Passo Gardetta hinauf.
Hinunter führt uns die Straße ins Valla Stura, wo wir sehr lange nach einem geeigneten Stellplatz suchen. Letztendlich finden wir ihn am Fluß - so einen tollen hatten wir gar nicht mehr erwartet!

Tag 28 (31.8.)

Wir lassen uns an den schönen Platz an der Stura Zeit und brechen gegen 15h auf. In Cuneo erledigen wir unsere Einkäufe und fahren danach weiter nach Limone Piemonte. DAS URLAUBSHÄFERL will besorgt werden! Nach einem Cappuccino fahren wir den Colle di Tenda hoch, füllen noch das Brauchwasser auf und bleiben dann am Fort Central stehen. Es gibt eine kalte Vollmondnacht, in der wir dank Standheizung mit Höhenkit nicht frieren müssen.

Tag 29 (1.9.)
Das Wetter ist perfekt für die Ligurische Grenzkammstraße Nord. Das Ticket haben wir bereits via Internet gebucht, daher brechen wir ganz entspannt nach einem Frühstück in der Sonne um 10h in die Route auf. Pause am Passo Tanarello. Wir wollen uns am Anfang der südlichen Route einen Nachtplatz suchen, da man auf dem nördlichen Teil der Strecke nicht übernachten darf. Allerdings ist das Wetter, als wir diese erreichen alles andere als einladend und wir beschließen im dichten Nebel weiterzufahren. Am Ende stehen wir ganz wo anders als geplant irgendwo im Wald eine gute Stunde vor der Küste, haben drei Wanderer mit den Berg herunter genommen und machen wegen dichtem Nebel und Regen eine Kabinenparty. Grappa!!!!

Tag 30 (2.9.)
Weiter geht's nach dem Frühstück an die Küste bis Cervo, dann den Hügel 350m hoch auf einen wunderschönen Stellplatz. Hier genießen wir eine Traumaussicht und verbringen eine sehr angenehme Nacht.

Tag 31 (3.9.)
Den Tag über bleiben wir im Schatten des großen Baumes, gegen 18h gehen wir auf einem Wanderweg in die Stadt hinunter. Cervo ist sehr nett, wir trinken einen Aperitif und gehen dann an der Küste Essen. Megaanstrengend ist der Heimweg über 350hm mit Wildschwein Geräuschkulisse nach oben.

Tag 32 (4.9.)
Nachdem wir 2 Tage aufs Meer geschaut haben, wollen wir rein! Hier an der ligurischen Küste geht das nur mit Camping Platz. Wir finden im Internet das "Piccolo Paradiso" in Albenga incl. Privatstrand. Lila kann am schattigen Stellplatz inzwischen schlafen, während wir schwimmen gehen. Soo herrlich!
Abends essen wir Pizza im Ma de Ma.

Tag 33 (5.9.)
Frühstück, Strand, Kaffee, Aperitif, Spaziergang in die sehr schöne Altstadt (in die Bar GREI auf Tipp von Erich) und danach nochmal Essen im Restaurant "Anima".

Tag 34 (6.9.)
Checkout 10h, Einkaufen und auf geht's Richtung Heimat. 3 Tage können wir uns dafür Zeit lassen. Wir finden einen Platz südöstlich von Mailand am Po, wo wir eine sehr erholsame (weil nicht so heiße) Nacht haben.

Tag 35 (7.9.)
Weiter Richtung Norden. Spontan entscheiden für einen Zwischenstopp am Gardasee, in Campione del Garda hüpfe ich kurz rein. Wir wollen aber weiter bis Südtirol, machen in Eppan einen Halt in der Pizzeria 'Olympia' und fahren danach hinauf nach Mölten zum Schlafen.

Tag 36 (8.9.)
Heute passt das Wetter für die Wanderung zu den 'Stoarnernen Mandln' auf der Hohen Reisch. Einkehr beim Möltner Kaser.
Duschen auf einem Parkplatz am Weg nach Sterzing, dort Einkauf beim Eurospar. Nachtplatz am Wanderparkplatz St. Anton/Innerpflersch.

Tag 37 (9.9.)
Heimfahrt über den Brenner