WINTERREISE 2024/25

DEUTSCHLAND - FRANKREICH - SPANIEN - MAROKKO -
SPANIEN - PORTUGAL - SPANIEN - FRANKREICH - DEUTSCHLAND


6 Monate gemeinsam unterwegs - unsere erste große Tour mit dem Unimog
(Beginn des Logbuchs am unteren Ende der Seite)


2025_05

_08_bis_auf weiteres_TEISENDORF

Das waren unsere letzten 6 Monate "on wheels" auf der Landkarte.
Wir sind

> 12000 Kilometer gefahren, haben
> 2500 Fotos geschossen,
> 370 Hundefutterdosen an Lila verfüttert,
> 12 (10/2)* Bücher gelesen,
> 7 Gegenstände** verloren und
> 7 Wildtierarten*** (Säugetiere) gesichtet, wir haben
> 5 mal die Zeit umgestellt, sind
> 3 mal krank gewesen (0/3), haben
> 2 mal den Tierarzt besucht,
> 1 Auto aus dem Sand gezogen und hatten selbst
> 0 Breakdowns oder Autopannen.

Mit dieser bedeutungslosen Statistik endet das Tagebuch der Wintertour 24/25.

Nicht nur die Post des letzten halben Jahres, die Steuereklärung und ein paar Arztbesuche warten nun auf die Erledigung, sondern vor allem freuen wir uns auf viele Treffen mit vielen lieben Menschen in den nächsten Wochen und Monaten.

Wir sagen DANKE fürs Dabeisein und Mitreisen!



* (♀/♂)
** Antilopen, Erdmännchen, Wiesel, Gämsen, Rehe, Wildschwein, Fuchs
*** 1 Hundeleine, 2 Hundeschüsseln, 1 Windlicht, 1 Haube, 1 Tupperdose, 1 Spaten




2025_05

_07_bis_08_BERGKIRCHEN

Back to Bayern!! Den letzten Stopp machen wir am Baggersee Bergkirchen kurz vor München. Der Tacho überschreitet die 30.000 km Marke und am Nachmittag darf sich Lila nach 186 Tagen wieder in ihrer geliebten Wiese im Garten wälzen.




2025_05

_05_bis_07_GAGGENAU - UNIMOG MEKKA

Gaggenau gilt als Wiege des Unimogs, dort begann 1951 die Serienproduktion des legendären Fahrzeugs. Über fünf Jahrzehnte wurde der Unimog im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau gefertigt und technisch weiterentwickelt. Die enge Verbindung zur Stadt wird durch das Unimog-Museum lebendig gehalten. Unser 1300L wurde 1987 in diesem Werk gebaut, die Produktion der Baureihe 435 lief dort seit Anfang der 1970er-Jahre. 2002 wurde die Fertigung der Unimogs ins Werk Wörth am Rhein verlagert.
Wir besuchen die 'Geburtsstätte' unseres Reisegefährten, um uns das Museum anzuschauen und uns von einem unabhängigen Experten zu den technischen Problemen und Themen, die bei unserem Fahrzeug in den letzten 6 Monaten aufgetreten sind, beraten zu lassen - ein toller Service, den das Unimog-Museum bietet! Herr Bemmann, ein ehemaliger technischer Mitarbeiter des Werks, gibt wertvolle Infos und sachkundige Einschätzungen zu allen unseren Fragen. Vielen herzlichen Dank für den kompetenten Rat!
Spontan nutzen wir außerdem die Gelegenheit mit "Ger-dt128" eine Runde im Außenparcours mitzufahren - very exiting!! 🤩😃




2025_05

_04_bis_05_GEROLDSAU/BADEN-BADEN - ZURÜCK IN DEUTSCHLAND

In Sasbach am Kaiserstuhl fahren wir über die Grenze nach Deutschland. Am 4.11. sind wir aufgebrochen, also sind wir heute genau ein halbes Jahr unterwegs. 3 Lebewesen 182 Tage auf 8m2 und es geht uns bestens miteinander - wenn das kein Grund zum Feiern ist! Das machen wir auch - im Gasthaus Auerhahn im Schwarzwald, wo wir am nächsten Tag auch gleich noch eine Runde auf den Kreuzfelsen gehen.




2025_05

_02_bis_04_COLMAR

Am Weg aus den Bergen besuchen wir (mit vielen Leuten aus aller Welt, die die gleiche Idee hatten) das schmucke Städtchen Colmar. Wusstet ihr, dass Frédéric-Auguste Bartholdi, der Bildhauer der Freiheitsstatue, in Colmar geboren wurde? Wir auch nicht. Aus diesem Grund steht hier eine 12m hohe Nachbildung im Kreisverkehr.




2025_04/05

_01_bis_02_STOSSWIHR
_30_bis_01_LEPUIX

Der Wetterbericht ist perfekt für einen Abstecher in die 'Vogesen'. Wir machen eine Wanderung am 'Ballon d'Alsace'. In Stosswihr dauert die Stellplatzsuche etwas länger, aber Unimog-Joker sei Dank stehen wir am Ende ungestört und ruhig.




2025_04

_29_bis_30_MANTOCHE
Wir setzen unseren Weg fort und verbringen eine ruhige Nacht an einem Kanal der Saone.
_27_bis_29_LE FOURNEAU
Wir nutzen das zweifelhafte Wetter gleich nocheinmal zum Fahren und finden unverhofft einen tollen Platz an der Loire. Seit über einem Monat endlich wieder Lagerfeuer! Wir bleiben noch einen zweiten Tag auf diesem genialen Spot. Hier stehen wir mit 3 Trucks aus Holland und verbringen einen Abend in netter Runde am Lagerfeuer.

_26_bis_27_SAINT-LEGER-LE-GUERETOIS

Gutes Fahrtag-Wetter. Paragleiter-Startplätze sind eigentlich immer sehr gute Nachtplätze, denn sie werden abends menschenleer und es gibt eine gute Aussicht. Am Morgen parkt sich mit Blaulicht die Feuerwehr zu einer Übung neben uns ein und wäscht unser Auto bei der Gelegenheit mit.




2025_04

_23_bis_26_BISCARROSSE

Zurück in Frankreich ist unser Ziel die berühmte 'Dune du Pilat'. Der einzige geöffnete CP dort ist voll, Freistehen in dem Gebiet nicht möglich, also fahren wir weiter zur 'Dune du Balai' - von uns so getauft wegen des blühenden Ginsters überall.
Neuer Tag, neuer Anlauf. Europas größte Wanderdüne ist nach dem Mont-Saint-Michel die am zweithäufigsten besuchte Natursehenswürdigkeit Frankreichs und zieht jährlich etwa 2 Millionen Besucher an. Womos stellen sich am besten einige Kilometer raus aus der Tourismus-Kampfzone. Wir finden den Platz 'Camping-Car Park Biscarrosse' superentspannt, hier steht man unter Bäumen am 'Plage de Vevier'. Auf dem vorbeiführenden 'Velodyssee' könnte man von Portugal bis ans Nordcap radeln, aber wir fahren nur 20km bis ans Südende der Düne und wandern von dort (natürlich) weglos hinauf. Die Vielen steigen auf der Nordseite über eine Holztreppe auf. Es ist schon beeindruckend, welche Sandmassen hier vom Meer landeinwärts geweht werden - jährlich wandert die Düne 1 bis 5 Meter ins Landesinnere. Man sieht auch immer noch die Spuren des verheerenden Waldbrandes von 2022, damals sind 7000 Hektar Wald oder besser gesagt Seekiefern Monokultur rund um die Düne inklusive der Campingplätze abgebrannt.
Wir haben ja viele Dünen auf unserer Reise gesehen und uns nicht so viel von diesem Touri-Hotspot erwartet und doch ist die 'Dune du Pilat' mit ihrer Lage zwischen Wald und Meer den Besuch unbedingt wert. Für uns heißt es hier Abschied nehmen vom Atlantik, dessen wilde Schönheit wir sooo oft bestaunt haben. 💙🌊




2025_04

_21_bis_23_DONOSTIA-SAN SEBASTIAN

¡Adiós, España! Unsere letzte Station in Spanien ist Donostia-San Sebastian im Baskenland, wo man Strand, Kultur und Natur auf kleinstem Raum findet. Nordöstlich der berühmten Bucht La Concha kann man am grünen Hügel 'Ulia' frei stehen und 222 Höhenmeter über Wege und Stufen in die Stadt hinabsteigen (und am Ende des Tages wieder hinauf 😛).




2025_04

_19_bis_21_GALIZANO
_18_bis_19_FIGUERAS


Nach einer stürmischen Nacht am Punta de la Cruz fahren wir weiter nach Galizano. Die Küste Kantabriens ist wild, grün und rau. Dramatische Steilklippen liegen neben idyllischen Buchten und langen Sandstränden mit türkisfarbenem Wasser. Wir wandern von unserem 4x4-Stellplatz zum Playa de Galizano, wo die 'Ria de la Canal', ein glasklarer Bach, ins Meer mündet. Küstenwandern ist hier richtiges Bergsteigen - traumhaft schön!




2025_04

_16_bis_18_SANTIAGO DE COMPOSTELA (SPANIEN)

Wir sind zurück in Spanien. In Santiago de Compostela dreht sich alles um den Jakobsweg und seine Pilger, in der 'Semana Santa' ist hier richtig viel los. Aber auch ohne religiöse Motivation ist die Hauptstadt Galiciens mit ihrer wunderschönen Altstadt aus verwinkelten Gassen voller kleiner Cafés, Bars und Läden einen Besuch wert!




2025_04

_12_bis_16_BELINHO

Ein schlimmer Männerschnupfen ist der Grund, warum wir in Belinho vier Tage stehen. Jede Regenpause wird genutzt, die genialen Atlantik-April-Stimmungen auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde einzufangen.




2025_04

_09_bis_12_NAZARÉ

Der 'Praia do Norte' in Nazaré ist berühmt für die bis zu 30m hohen surfbaren Wellen, die bei bestimmten Wetterbedingungen durch den großen Tiefseegraben vor der Küste entstehen. Es gibt zwar keine Monsterwellen für uns, aber schon die "normalen' Wellen sind hier beeindruckend. Dass wir durch einen stillgelegten Kiefern-Harzforst an den Rand der Dünen mit Blick auf den Ozean fahren können, ist pures Stellplatz Glück in Kombination mit den Möglichkeiten, die nur ein Allradfahrzeug bietet.




2025_04

_06_bis_09_LISSABON

Lissabon ist eine bunte Stadt, wir machen eine Sightseeing Tour mit Victor aus Brasilien und seinem Tuk Tuk, der uns von Hotspot zu Hotspot kutschiert und uns die besten Streetart Kunstwerke zeigt. Am nächsten Tag wandern wir in Sintra durch den zauberhaften 'Parque des Merendes' zum 'Castelo des Mouros' und zum 'Palacio da Pena'.
Schön wars mit euch beiden, es hat uns unheimlich gefreut, dass ihr uns besucht habt!!




2025_04

_01_bis_06_CASCAIS

Wir bekommen Family Besuch und verbringen mit Gunthers Töchtern eine tolle Woche. Den ersten Teil in Cascais westlich von Lissabon, wir am CP Orbitur Guincho und die Mädels in einem AirBnB. Das Aprilwetter am Atlantik ist ein Naturschauspiel für sich, wir nutzen jede Regenpause für Spaziergänge am Strand und in den Dünen. Pizza und Spieleabend zu fünft im Unimog? Auch das geht! Für die Pferdemädchen von uns gibt es zum Abschluss noch einen Ausritt in den Dünen und danach geht es ab in die City.




2025_03/04

_31_bis_01_SETUBAL (PORTUGAL)
_29_bis_31_VILLALBA DE LOS BARROS


Der Stausee 'Embalse de Villalba de los Barros' in der Extremadura ist gut gefüllt und ein Paradies für Wasservögel. Die Spanier nutzen das schöne Wochenende, um hier zu grillen und zu fischen. Fasziniert beobachten wir, wie im Uferbereich hunderte Karpfen ihre Laiche ablegen. Dass einige Rinder außerhalb des Zaunes grasen, stört hier keinen. Dass ihnen die Quads und Motocrossmaschinen um die Ohren fahren, stört wiederum die Kühe nicht. Alles sehr leger hier.
Die ersten Nacht in Portugal verbringen wir am 'Pontal dos Musgos' nahe Setubal. Wir staunen nicht schlecht, als am Morgen aus dem Meer nach und nach eine Austernzucht auftaucht.




2025_03

_20_bis_21_BARBATE
_19_bis_20_ALGECIRAS/PALMONES


Im Gegensatz zum 22. Dezember ist die Überfahrt dieses Mal völlig entspannt. Auf der Fähre werden wir so eingeparkt, dass wir die Kabinentür nicht mehr öffnen können, also fährt Ines mit Lila in der Kabine mit, was niemandem auffällt. Es ist bereits nach 22 Uhr, als wir in Algeciras ankommen, aber zum Glück gibts Sushiläden, wo man um diese Zeit noch kocht. Bier war ja schon länger aus bei uns, darum schmeckt das erste besonders gut.
Die Nacht verbringen wir in Palmones auf einem Parkplatz, denn am nächsten Vormittag können wir in der Agentur Carlos unser bestelltes Hundefutterpaket abholen. Nach einem Lebensmittel Großeinkauf gehts auf Richtung Barbate, wo wir ein Ferienhaus gemietet haben, um die gemeldeten Regentage zu verbringen. Leider ist das Haus anders als angegeben eiskalt und feucht und kann auch nicht so schnell geheizt werden. Wir stornieren und fahren im strömenden Regen auf den nächsten Stellplatz. Mit dem zweiten Haus am nächsten Tag ein paar Kilometer weiter klappt es dann und wir freuen uns auf eine 9-tägige Reisepause in Los Caños de Meca.




2025_03

_17_bis_19_ASILAH

Am Ende unsere Marokkoreise verbringen wir noch zwei Nächte in Asilah, wo wir auch ganz am Beginn im Dezember schon waren. Wir treffen Abdellah wieder, der uns seine neuesten Kunstwerke zeigt. Wir warten einen stürmischen Tag ab, machen noch ein paar Einkäufe und brechen anschließend zum Hafen Tanger Med auf.




2025_03

_16_bis_17_AZROU

Im Zedernwald des Nationalparks Ifrane besuchen wir die Berberaffen, die dort wild leben, allerdings an Touristen gewöhnt sind und sich gerne von ihnen verwöhnen lassen. Für unser Sackerl Karottenstücke finden wir viele dankbare Abnehmer, es ist schon ein besonderes Erlebnis, diesen mit uns eng verwandten Geschöpfen so nahe zu kommen und mit ihnen zu interagieren.




2025_03

_15_bis_16_ZAIDA

In dieser stillgelegten Mine finden wir den perfekten windgeschützten Nachtplatz.




2025_03

_13_bis_15_ZIZ-SCHLUCHT
_12_bis_13_MESKI


Nach einer Nacht auf dem nagelneuen CP "Azwaw" machen wir einen superduper Zwischenstopp in der Ziz-Schlucht. Da das Wetter passt und sich ein Wanderweg anbietet, bleiben wir eine zweite Nacht. Nach über einem Monat in der Wüste ist so ein glasklarer Fluss ein herrlicher Anblick!




2025_03

_10_bis_12_SÜDWESTL. VON RISSANI

Wir verbringen zwei letzte Nächte in der Wüste. Der Himmel vollzieht ein spektakuläres Schauspiel. Diese unendlichen Weiten werden uns fehlen...




2025_03

_09_bis_10_NÄHE FEZZOU
_07_bis_09_SÜDL. VON ALNIF

Eigentlich wollten wir uns schon auf den Weg in den Norden machen, aber dort regnet es derzeit heftig. Also bleiben wir noch südlich des Atlas und durchstreifen die einsamen Täler des Tafilalets. Wir machen eine wunderschöne Wanderung und treffen tagelang niemanden außer einer Eselfamilie. Da die Wahrscheinlichkeit einer Verkehrskontrolle extrem gering ist, fährt Ines zum ersten Mal den Unimog.




2025_03

_03_bis_07_GOULMIMA
_02_bis_03_RISSANI


Nach 40 Tagen im Sand ist es auch mal wieder gut. Wir verlassen die Dünen und stehen eine Nacht nordwestlich von Rissani in der Hammada. Ab Mitternacht regnet es, was wir am nächten Tag auf der Route nach Norden besonders merken. Ein Oued, das wir überqueren müssten (normalerweise trocken) führt Wasser und ist zu tief für eine sichere Durchfahrt. Also fällt der Plan ins Wasser, wir fahren nach Westen weiter und landen in Goulmima, einer Berber-Kleinstadt, am CP "Tamaris". Dort lernen wir Omar kennen, der uns durch den Ksar führt, der noch von ca. 500 Menschen bewohnt wird und wo wir bei einer Berber-Familie zum Tee einkehren.




2025_02/03

_27_bis_02_MERZOUGA

Im "Kitzbühel" der Sahara verbringen wir 3 Tage, wobei wir zwei davon im Camper am durch Mauern geschützten CP "Le Gazelle Bleu" durch den Sandsturm schaukeln. Am 3. Tag klart es auf, wir versorgen uns mit allem Notwendigen und fahren noch einmal in die Dünen.




2025_02

_26_bis_27_ERG MINIMI

Um unseren Weg fortsetzen zu können, müssen wir den leeseitigen Bereich einer Düne hochfahren, was nach mehreren Versuchen und zweimal Luftablassen mit einem Luftdruck von 1,2 bar gelingt. Kurz nach Ramlia, wo wir eine Mittagspause aber keine Fotos machen, liegt eine kleines namenloses Erg, das von Gunthers Geländewagentruppe vor 8 Jahren Erg "Minimi" getauft wurde. Auf dem Weg dahin ziehen wir das Auto von zwei Marokkanern aus dem Sand, die sich schwer beladen mit dem Gepäck einer 12–köpfigen Reitergruppe hoffnungslos festgefahren haben.
In den Dünen verbringen wir anschließend eine erholsame Nacht in völliger Dunkelheit und Stille.




2025_02

_24_bis_26_SIDI ALI
_23_bis_24_OUED NACH OUMJRANE


Wir setzen unsere Route Richtung Merzouga fort und machen einen Zwischenstopp in Sidi Ali. Unser Platz an der Düne, die sich wie eine Schlange durch die Landschaft aus einer Mischung aus dunklem Gestein und hellem Sand schlängelt, ist einfach genial. Wie lernen Mohammed kennen, der gleich nebenan eine Auberge (Hassi Fougani - Empfehlung!) betreibt und frühstücken bei ihm - Tipps für Wanderungen und andere Insiderinfos inklusive.




2025_02

_22_bis_23_ZAGORA

Die Wanderung auf den Jebel Zagora beginnt am sehr empfehlenswerten CP "Oasis Palmier", wo wir Lila und den Unimog im Schatten der Palmen parken. Die Runde ist wirklich sehr lohnend, da man nach wenigen Höhenmetern bereits eine tolle Aussicht auf die große Oase, die Stadt, die Draa und die umliegenden Berge hat.




2025_02

_20_bis_22_ERG LIHOUDI

Nördlich von Mhamid liegt das kleine Erg Lihoudi, wo wir 2 ruhige Tage verbringen.




2025_02

_16_bis_20_ERG CHEGAGA

Am grünen Rand des Erg Chegaga lernen wir Hassan kennen, der eine große Dromedarherde hütet. Wie laden ihn zum Kaffee ein und als Dankeschön bietet er an, uns die Tiere zu zeigen. In so eine unmittelbare Nähe dieser sanften Wesen zu kommen, ist ein riesen Geschenk. Besonders fasziniert sind wir von der Art und Weise, wie er mit den ca. 50 Tieren kommuniziert und welch großes Vertrauen sie ihm entgegenbringen. Mit seiner Begleitung lässt uns eine Kamelmutter sogar ihre Jungen streicheln. Am nächsten Tag wandern wir in den hohen Dünen des Ergs. So schön die Wüste ist, bei starkem Wind wirds richtig ungemütlich. Aber zum Glück ist unsere Haus ja beweglich und so stellen wir es in M'Hamid windgeschützt eine Nacht auf den Campingplatz.




2025_02

_13_bis_16_NATIONALPARK LAC IRIKI

Nach rund 30 Jahren hat der Iriki See nach den starken Regenfällen im Herbst Wasser. Normalerweise führt eine Piste durch den trockenen See. Derzeit ist jedoch nur ein Teil fahrbar, ein weiterer Teil besteht aus Schlamm, in dem man nicht stecken bleiben möchte und ein immer noch großer Bereich ist ein bezaubernder See, der Zugvögel wie Störche und Flamingos, aber auch die Guides mit ihren Tagestouristen anzieht. Mangels Wegweiser finden wir den See erst im zweiten Anlauf, aber es ist der gesamte momentan blühende Nationalpark wunderschön.




2025_02

_11_bis_13_FOUM ZGUID

Zurück von unserem Abstecher in den Atlas geht es nun Richtung Süden weiter. Das Felsenmassiv Jebel Mdaouer El Kbir ist in jedem Reiseführer zu finden. Wir stehen zuerst im Norden davon, durchkreuzen danach die Hochebene und verlassen es südlich über die ehemalige Piste der Ralley Paris - Dakar in Richtung Iriki See.




2025_02

_09_bis_11_BARRAGE DE TAGHEDDOUTE

Nach so vielen Eindrücken in der Touristenhochburg Aït Ben Haddou brauchen wir eine Pause. Einen ruhigen Ort dafür finden wir am Stausee von Tagheddoute.




2025_02

_07_bis_09_AÏT BEN HADDOU

Einer Empfehlung einer lieben Bekannten folgend besuchen wir Khadija und Andi, ein morokkanisch-deutsches Paar, in Aïd Ben Haddou, dem "Hallstatt" von Marokko. Die beiden betreiben dort seit 20 Jahren eine Auberge und wir werden herzlich aufgenommen. 2 Tage später sind wir um ein Vielfaches an Marokkowissen reicher, die Wäsche ist gewaschen, wir wurden zwei Mal wunderbar bekocht, kauften Teppiche und Mitbringsel und ein Friseurbesuch ging sich auch noch aus.
Der alte Ksar ist Weltkulturerbe und durchaus sehenswert. Er wird kaum mehr bewohnt, sondern dient eher als Freilichtmuseum mit Shops für die Touristen aus aller Welt. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich das Dorf mit einigen Auberges und Restaurants. Die meisten Besucher werden mit Bussen für ein paar Stunden hergebracht und so ist man ab 17h wieder unter sich.
Die Einheimischen haben hier die Möglichkeit über Händler und Kooperativen ihre Kunsthandwerksprodukte zu verkaufen. Ein paar wunderschöne Sachen wandern so auch in unseren Besitz.
Vielen Dank, liebe Doro für deinen Tipp!!




2025_02

_05_bis_06_TAZNAKHT

Bevor es nach Süden in die Sahara geht, machen wir noch einen nördlichen Abstecher. Auf dem Weg bietet sich ein Nachtplatz im Flussbett an. Wir staunen nicht schlecht über ein freches Lamm, das so gar keine Berührungsängste hat.




2025_02

_04_bis_05_TISSINT - FOUM ZGUID

Unsere nächste Geländeroute führt über eine alte Passstraße von der Oase Tissint bis kurz vor Foum Zguid. Als Nachtplatz bietet sich wieder einmal ein Palmenhain an.




2025_02

_02_bis_04_TATA

Nach so viel Einsamkeit und Wildnis haben wir wieder einmal Lust auf etwas Zivilisation. Wir stellen uns auf den am Fluss Wadi Tata gelegenen Campingplatz von Hyatt, einer sympatischen Afrikanerin und lernen dort Christina und Günter aus Grieskirchen kennen. Mit den beiden verstehen wir uns auf Anhieb und wir verbringen zwei lustige Abende zusammen. Tata gefällt uns auch deswegen besonders, weil wir die Menschen dort als sehr aufgeschlossen und offen erleben. Auf den Straßen sind tagsüber wie abends etwa gleich viele Frauen wie Männer unterwegs - das ist in Marokko nicht überall so.




2025_01/02

_28_bis_02_ASSA - FAM EL HISN

25 km nordöstlich von Assa verlassen wir den Asphalt wieder. Wir stehen 2 Tage in einem wunderschönen Tal mit grünen Akazien, wo noch Nomaden leben. Auf einem Bergrücken entdecken wir eine Ruine und wir wandern hoch zu dem verfallenen Agadir. Die Aussicht ist fantastisch! Rund 50 km geht es über eine steinige Piste bis kurz vor Fam El Hisn, dort beziehen wir unsere eigene kleine Oase am Rande eines Flussbetts.




2025_01

_26_bis_28_TIGHMERT

Wir nehmen Abschied vom Atlantik, füllen in Guelmim unsere Vorräte auf und machen uns auf in den Osten Marokkos. Ein hübscher Ort für einen Zwischenstopp ist die Oase Tighmert.




2025_01

_23_bis_26_ASSAKA BEACH

Wo der Oued Noun ins Meer fließt, befindet sich ein skurriler Ruinenort mit einem kleinen Campingplatz auf der einen Seite und auf der anderen ein wunderschönes kleines Augebiet, wo wir drei Ruhetage verbringen. Im Restaurant "Le Rayon Vert" serviert man uns frisch gefischten gegrillten Fisch zum Sonnenuntergang.




2025_01

_20_bis_23_OFFROAD TOUR ATLANTIKKÜSTE
_19_bis_20_GUELMIM


Unsere erste richtige Offroad Route führt uns auf steinigen und sandigen Pisten ca. 150 km von Tan-Tan bis bis zur Mündung des Oued Aoreora und dann weiter über den "Plage Blanche" 40 km den Sandstrand entlang bis Bou Jerif.
"Plage Blanche" ist Offroadern ein Begriff, es war wirklich aufregend auf die Ebbe zu warten und loszustarten. Man braucht eine gewisse Geschwindigkeit, um nicht einzusinken, mit dem Unimog waren ca. 50 km/h ideal. In einem bestimmten Bereich zwischen Wasser und losem Sand, den es zu finden gilt, fährt man ruhiger als auf einer Straße. Aufgrund der geringen Tide an dem Tag war dieser Streifen teilweise nicht breit und einige Male wurden wir vom Einsinken in weiche Bereiche abgebremst. Hängenbleiben galt es auf jeden Fall zu vermeiden, denn wir waren weit und breit die einzigen und wer kann schon einen LKW bergen. Einmal blieben wir knapp 50cm tief im nassen Sand stecken, sodass es nur den Weg zurück gab. Das sind dann die Momente, wo ich aufs Filmen vergesse, weil ich mit Schnappatmung beschäftigt bin. 🙈 Zu- und Ausfahrt zum Strand haben es auch in sich. 😅
Der Unimog hat es gut gemacht und wir lernen, was er alles kann.




2025_01

_17_bis_19_TIFNIT

Wir besuchen Tifnit, ein kleines Fischerdorf im Nationalpark Souss Massa, oder besser gesagt SUCHEN wir Tifnit, denn das Dorf ist nicht mehr da. Auf Google Maps findet man noch die Bilder von einem Ort, der am 26.12.2023 niedergewalzt wurde. Geblieben sind nur die blauen Fischerboote neben der Fischerei-Cooperative. Dort kann man noch einkehren und einen gegrillten Fisch bestellen. Der Wirt erzählt uns, dass 600 Einheimische und einige internationale Leute, die sich hier angesiedelt hatten, einfach vertrieben worden sind - ohne irgendeine Entschädigung. Und nicht nur hier, sondern auch am Strand 20km südlich und einige km weiter nördlich, was uns bei Spaziergängen an unserem letzten Standplatz schon aufgefallen war.
"Warum??", fragen wir betroffen von der Resignation, die dem Mann ins Gesicht geschrieben steht. Wir erfahren, dass ein großer Investor aus Katar hier eine Hotelanlage für die Fußball-WM errichten wird. Wir verstehen in dem Mix aus Englisch, Französisch und Arabisch nicht alles ganz genau, aber Gestik und Mimik kommen von einem, der erlebt hat, nichts wert zu sein und dessen Existenz, er hatte ein Restaurant in Tifnit, dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Wir verlassen Tifnit mit vielen offenen Fragen. Bei der Internet-Recherche werden wir nicht so richtig schlau. Einerseits wird von der Befreiung eines illegal besetzten Meeresgebietes gesprochen und von der Schaffung eines neuen, grünen und nachhaltigen Nationalparks, andererseits lesen wir von einem privaten Investor (Katar/Emirate), der für die Umsetzung des Projektes "Umgestaltung des Souss-Massa Nationalparks" gefunden werden musste, von "naturorientieren" Unterkünften in Form von Drei- oder Vier-Sterne-Hotels mit Naturschutzzonen dazwischen. Die Eröffnung des erneuerten Nationalparks ist bis spätestens 2030 geplant, dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft, bei der Marokko mit Spanien und Portugal einer der Ausrichter sein wird.
Was aus den Bewohnern von Tifnit und den anderen betroffenen Orten (Sidi Toual, Inchaden, Sidi Bibi, Massa und Sidi Ouassai) wurde, lesen wir nirgends. 😔
Wegen des mitlerweile aufgezogenen Sandsturms fahren wir von der Küste auf den naheliegendsten Campingplatz.




2025_01

_15_bis_17_SIDI BIBI

Nach einem Großeinkauf bei Carrefour sind wir zurück an der Atlantikküste - ca. 40 km südlich von Agadir befindet sich der Nationalpark Souss Massa. Hier kommen nur Allradfahrzeuge über Sandpisten in den Genuss eines völlig einsamen Übernachtungsplatzes.




2025_01

_13_bis_15_TADERDOURT

Eigentlich wollen wir hier nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen, aber wir finden die Flusslandschaft aus roter Erde zauberhaft und bleiben noch eine zweite Nacht.




2025_01

_12_bis_13_TAMAZIRT

Wir verlassen das Hochplateau Richtung Nordwesten. Da wir Wasser auffüllen müssen, checken wir im "Ayal Guest House" ein, einer Auberge für Gleitschirmflieger mit ein paar Stellplätzen. Wir genießen die Vollpension und lernen nette Leute aus der Schweiz, Holland und England kennen.




2025_01

_11_bis_12_KIK-PLATEAU

Mit fantastischem Blick auf die Gebirgskette des Hohen Atlas wandern wir auf dem Kik-Plateau und übernachten auf 1700m mit Aussicht auf das nächtliche Marrakech.




2025_01

_07_bis_11_MARIGHA

Zwischen den Dörfern Ouirgane und Marigha finden wir einen Platz mit toller Aussicht auf die fruchtbare Umgebung. Leider war die Region vom Erdbeben 2023 stark betroffen, was man nach wie vor an den vielen Baustellen, Zelten und Containern sieht. Wir wandern in der Umgebung u.a. zum Stausee und zur Salzmine und genießen die Ruhe und das warme Wetter auf 1000m.




2025_01

_03_bis_07_MARRAKECH

Als Destination in Marrakesch wählen wir "Le Relais" - einen großen Campingplatz in französischer Hand, auf dem man Reisende aus aller Welt antrifft. Was für eine Freude, einmal ein Gmundner Kennzeichen zu sehen und sich mit dem netten Paar (seit 7 Jahren in Pension und 8 von 12 Monaten im Camper unterwegs) über die Reiseerfahrungen der letzten Wochen auszutauschen!
Wir sind ja nicht so die Stadtmenschen, weshalb ein Tag in der geschäftigen Medina für uns absolut ausreichend ist. Natürlich ist beim Shoppen wieder unser Verhandlungsgeschick gefragt. Immerhin wollen wir nicht, dass uns die mit allen Wassern gewaschenen Händler übers Ohr hauen. 😄 Bezahlen wird da ganz schnell ein Prozess von mind. 20 Minuten voller Emotionen - puh, uns fordert das, aber anders kommt man nicht zur schönen Handarbeit zu einem angemessen Preis.




2024/25_12/01

_01_bis_03_KHMIS KSIBA
_31_bis_01_SETTAT


Silvester verbringen wir ganz unspektakulär und feuerwerksfrei irgendwo in der Pampa zwischen Casablanca und Marrakech. Am nächsten Tag geht ein Plan (Wanderung mit Stellplatz am Wanderparkplatz) so gar nicht auf und wir landen nach langer Platzsuche auf der Ruine einer Kasbah. Der neugierige Yasser (11) und sein Cousin waren uns mit dem Moped gefolgt und heißen uns in dem 100 Seelendorf willkommen. Am nächsten Tag treffen wir sie am Souk wieder und Yassers Vater lädt uns zum Essen ein. Die nächsten 24 Stunden werden wir auf dem Anwesen der Familie Chayoub fantastisch bewirtet - so eine Gastfreundschaft haben wir noch selten erlebt! Wir bekommen einen Einblick in den landwirtschaftlichen Großbetrieb und die Bedingungen, unter denen hier bei extremer Trockenheit (6 Jahre ohne Regen) Obst, Gemüse und Viehfutter angebaut und Viehzucht (Schafe und Rinder) betrieben wird.
Vielen herzlichen Dank Bouchaib & Fatiha für die Einladung und Yasser, der für uns gedolmetscht hat, da er in der Schule seit 3 Jahren Englisch lernt. Dieser unerwartete glückliche Zufall wird uns als besonderes Highlight unserer Marokkoreise in Erinnerung bleiben!




2024_12

_27_bis_31_FORET DE LA MAAMORA

Im Wald von Maamora bei Kenitra bleiben wir ein paar Tage, um uns zu erholen. Nur Schildkröten, ein paar Schafe und wir - herrlich!




2024_12

_23_bis_27_ASILAH

Die ersten Tage in Marokko verbringen wir in Asilah. Zuerst stehen wir am "Paradise Beach" im Süden der Stadt und wechseln nach 3 Tagen auf den Campingplatz "Assada", von dem aus die Medina der malerischen Küstenstadt fußläufig erreichbar ist.
Asilah ist bekannt für die weißen Häuser mit blauen Akzenten und die gut erhaltene Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Für uns ist Asilah ein idealer Einstieg in die marokkanische Kultur und Lebensweise. Die Marokkaner stellen sich als sehr kontaktfreudige, freundliche, hilfsbereite und geschäftstüchtige Menschen bei uns vor. Wir verbuchen einen ersten Erfolg beim Handeln, als wir dem Straßenkünstler Abdullah ein Werk abkaufen - glauben wir zumindest. 😃




2024_12

_22_bis_23_TANGER MED
_21_bis_22_ALGECIRAS
_20_bis_21_MALAGA


In Malaga und Algeciras stoppen wir eigentlich nur, um uns auf die Überfahrt nach Marroko vorzubereiten. Wir füllen 120 Dosen Hundefutter und ein bisschen Essen und Trinken für uns auf, checken die Tickets und besorgen das richtige Motoröl für den alten Dieselmotor. Am 22. Dezember folgen wir dem frühen Vogel in den Hafen von Algeciras und setzen mit der ersten Fähre nach Tanger Med über. Passkontrolle und Zollabfertigung werden aufgrund des hohen Weihnachtsreiseaufkommens, auf das die Behörden offensichtlich nicht vorbereiten sind, zur absoluten Geduldsprobe. Nach 10 Stunden fahren wir völlig entnervt und bei Dunkelheit nur mehr auf den nächsten Parkplatz.





2024_12

_18_bis_20_NERJA

In Nerja an der Costa del Sol quartieren wir uns am Campingplatz 'Cortijo San Miguel' ein, denn es muss einmal die 'große Wäsche' gemacht werden. Der kleine CP auf einer ehemaligen Avocadoplantage ist wie ein botanischer Garten angelegt - wir empfehlen ihn! Auch das Städtchen Nerja ist einen Besuch wert. 3 Waschmaschinen und 2 Abendessen im Restaurant später checken wir frisch duftend wieder aus.





2024_12

_15_bis_18_SIERRA ALHAMILLA

Zwischen dem Ort Pechina und dem Bergdorf Baños de Sierra Alhamilla stehen wir 3 Nächte zwischen 2 Filmsets. Hier wurde 2014 für den Film Exodus gedreht. Wir drehen eine Runde hoch zur 58 Grad heißen Heilquelle und eine mit dem Rad durch die wirklich coole Gegend. Außerdem feiern wir den 3. Advent mit dem ersten Lagerfeuer der Reise.





2024_12

_13_bis_15_DESIERTO DE TABERNAS

Die Region um Tabernas ist eine Halbwüste, in "Texas Hollywood" wurden schon viele Western gedreht. Wir finden ein trockenes Flussbett, dass sich ideal für ein Camp eignet. Wanderwege gibt es hier keine, man kann die trockenen Bachläufe nutzen, um die geniale Landschaft zu erkunden.





2024_12

_11_bis_13_PLAYA DE LOS ALONSO/AQUILAS

Die Küste von Cartagena bis Almeria ist ein Paradies zum Freistehen. Das Camperaufkommen erhöht sich seit wir in Andalusien sind erheblich, aber mit der Offroad-Option findet man immer ein einsames Plätzchen.




2024_12

_09_bis_11_BARRANCOS DE GEBAS

Die "Schluchten von Gebas" in der Region Alhama de Murcia begeistern uns! Ein abenteuerlicher Weg bringt uns an einen völlig einsamen Übernachtungsplatz. Am nächsten Tag staunen wir aber nicht schlecht, als über uns plötzlich der Hubschrauber kreist. Auch die Feuerwehr muss einmal üben.





2024_12

_05_bis_09_CHICHILLA DE MONTE-ARAGON

4 Nächte verbringen wir in dem netten Städtchen. Zuerst 2 oben am Berg, wo bei guten Verhältnissen die Paragleiter starten, und dann wegen Schlechtwettereinbruchs 2 am WoMo-Stellplatz in der City. Einmal wieder Essen gehen ist auch recht angenehm.




2024_12

_04_bis_05_SOGORBE

Eine Bergstrecke entpuppt sich mühsamer als gedacht. Zum Glück ist wenigstens der Nachtplatz schön. Wir lernen: Wenn uns 2 Navis mind. 5x anders schicken wollen, sollten wir uns zumindest genauer anschauen, warum.




2024_12

_02_bis_04_RIBESALBES

Nach Ribesalbes wird der Fluss Riu Mijares aufgestaut. Wir verbringen 2 Nächte am Stausee und erkunden das umliegende Wandergebiet. Orangen und Mandarinen sind gerade reif & sooo lecker!




2024_11/12

_29_bis_02_CALAFAT (COSTA DAURADA)

Ziemlich ungeplant landen wir südlich von Barcelona am menschenleeren Platja de l'Almadrava und legen - wenn sich die Gelegenheit schon so anbietet - zum ersten Adventwochenende drei Strandtage ein.




2024_11

_27_bis_29_CELRA

Am Fluss Ter finden wir einen ruhigen Standplatz am Rand einer Baumplantage. Wir bleiben 2 Nächte und genießen das sonnige Wetter.




2024_11

_25_bis_27_LLERS - HOLA ESPANA!

Juhu, wir sind in Spanien und feiern eine Premiere: Nach drei Wochen auf Reisen können wir am 26. November zum ersten Mal den Tisch rausstellen und im Freien essen.





2024_11

_23_bis_25_CAPESTANG

Wir verbringen ein Wochenende bei Reisefreunden, mit ihnen war Gunther 2016 in Marokko. Lilas Titer-Zertifikat wurde uns hierher nachgeschickt (DANKE Ursula!!), dieses ist essentiell für die Wiedereinreise mit Hund in die EU. Capestang ist eine äußerst sympatische Gemeinde am Canal du Midi in Südfrankreich.
Wir wurden herzlichst emfangen, großartig bewirtet und bei allem unterstützt, wo wir gerade Bedarf hatten. Vielen lieben Dank Stephanie, Jean-Marc, Leo und Noah!!! 🧡





2024_11

_21_bis_23_COURNONTERRAL

So schön es in der Camargue ist, wir wollen weiter - vor allem in die Wärme. Wir fahren in das Waldgebiet "Les Collines des Garrigues" südwestlich von Montpellier auf einen Offroadplatz.





2024_11

_18_bis_21_ARLES (NATURPARK CAMARGUE)

Wir wechseln noch einmal in die östliche Camargue und genießen das, was wir uns auf allen unseren früheren Reisen immer gewünscht haben: die Verlängerung. Einfach zu sagen: "Ach komm, es ist so schön hier, wir bleiben noch ein bisschen", das ist der wahre Luxus! Das Wetter ist noch richtig gut, wir machen eine Radtour und gehen wandern. Lila darf sich während unserer Aktivitäten ausruhen und ist zum Glück wieder fit.





2024_11

_16_bis_18_SAINTES-MARIES-DE-LA-MER (NATURPARK CAMARGUE)

Wir müssen Wasser und Strom auffüllen, auf Park4Night finden wir einen Bauernhof nahe Saintes-Maries-de-la-Mer, der das anbietet. Beim Ankommen stellen wir fest, dass das nicht irgendein Bauernhof ist, sondern der Reitstall mit Reitschule und Voltigier-Akademie des bekannten "Lorenzo" (alias "The Flying Frenchman"). Horselovers wie ich (Ines) kennen seine Shows und wer sie nicht kennt und Pferde mag, dem empfehle ich sie auf Youtube zu suchen! Wir stehen als einzige Gäste neben dem Trainigsgelände, aber da Sonntag ist, wird mit den Pferden nicht gearbeitet, sondern sie dürfen auf der Koppel chillen. Wir chillen ebenfalls und Lila erholt sich schnell. Saintes-Maries-de-la-Mer ist um diese Jahreszeit sehr beschaulich, aber es lässt sich anhand der vorhandenen Tourismus-Infrastruktur erahnen, wie es hier im Sommer zugeht - dann, wenn wir ganz sicherlich nicht da sind.




2024_11

_14_bis_16_ARLES (NATURPARK CAMARGUE)

Die Rue-de-la-Schlagloch bringt uns mitten ins Naturschutzgebiet Camargue, das teilweise mit KFZs befahren werden darf. An der Zufahrt zum Strand müssen dicke Brummer wie wir allerdings draußen bleiben, also campen wir am Chateau der Tourvieille oder auch "Gate to kitesurf heaven" laut Google Maps. Wir sind begeistert von der artenreichen Vogelwelt und den spektakulären Abendrot-Stimmungen und erkunden die Gegend mit den Rädern. Allerdings abwechselnd, denn Lila ist leider krank geworden. Da wir einen Rückfall bezüglich ihrer labilen Bauchspeicheldrüsen-Situation befürchten und dies frühzeitig abfangen wollen, fahren wir in die 'Clinique veterinaire de Trinquetaille' nach Arles. Es ist 5 Minuten vor Ordinationsschluss, aber der nette Tierarzt Dr. Demain behandelt Lila trotzdem und gibt uns gleich alle Medikamente mit, ein paar Sightseeing Tipps oben drauf. Am Weg erledigen wir auch gleich den Wocheneinkauf im Intermaché SUPER, wo wir besonders das Weinregal super finden. 3 oder 5 Liter?





2024_11

_12_bis_14_LAMBESC

Es beginnt zu regnen und da uns die Wege an der Durance für mehrere Gassigänge pro Tag zu schlammig sind, verlegen wir unseren Wohnsitz ein paar Kilometer weiter in den Pinienwald von Lambesc. Hier tauchen wir durch den regnerischen Nachmittag. Am nächsten Tag scheint bereits wieder die Sonne und die nutzen wir für einen Waschtag. Der Unimog hat einen 300 L Wassertank, Innen- und Außendusche, 90 L Abwassertank und eine "Tiny wash" Camper-Waschmaschine. So sind wir wieder fresh für die Weiterreise...





2024_11

_11_PUGET
Um nicht im Windkanal zu stehen, den der Mistral die Rhone entlang bis ins Mittelmeer zieht, verlagern wir unsere Route etwas östlich in die Provence und landen am Ufer der Durance auf einem Traumplatzerl!
_10_LIVRON-SUR-DROME
Einen Platz mit atemberaubender Aussicht finden wir an der Rhone. Am nächsten Morgen raubt und der Mistral den Atem und weht uns weiter.
_09_VILLARS-LES-DOMBES
"Die Dombes" sind ein Landstrich mit 1200 (!) Fischteichen nördlich von Lyon. Einen super Platz für die Durchreise stellt der Vogelpark zur Verfügung - inklusive Überflug von ca. 30 klappernden Störchen und Vogelgezwitscher und -geschnatter die ganze Nacht.





2024_11

_07_bis_09_BAUMES_LES_MESSIEURS

Beim „Cirque de Baume“ im Département Jura in der Region Bourgogne-Franche-Comté handelt es sich um gigantische Höhleneinbrüche. Mitten in der Hochebene tut sich auf einmal ein Loch mit über hundert Meter hohen Wänden und einem Durchmesser von einem Kilometer auf. Im Talkessel des Cirque liegt das hübsche Dörfchen Baume-les-Messieurs. Bei schönstem Herbstwetter erwandern wir uns das Gebiet - eine Wohltat nach 3 Fahrtagen!





2024_11

_06_BELFORT
Die erste Nacht in Frankreich verbringen wir in Belfort. Die Stadt stellt Campern einen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit ganz in der Nähe der charmanten Altstadt zur Verfügung. Am Morgen kaufen wir Baguettes und Quiches in einer kleinen Boulangerie - im schlechtesten Französisch, das die Verkäuferin bestimmt seit langem gehört hat. Die Französich Matura (schriftlich mit einem 4er durchgeschrammt) ist bei mir (Ines) fast 30 Jahre her! 😄 Ob sich das noch aufwärmen lässt??
_05_SIPPLINGEN
Man kann auch im Tourismus Hochgebiet völlig ungestört stehen, so wie hier im bunten Herbstwald an der Burghalde in Sipplingen am Bodensee.
_04_MÜNCHEN
Lila total entspannt im Münchner Stadtverkehr, wir dagegen weniger. LKW-Fahrverbote, Umweltzonen, Stau und dann noch eine falsche Abzweigung... PFF... Die Laune hebt sich erst wieder beim Italiener mit Moni und Papa. Die Nacht verbringen wir relativ ruhig am Westfriedhof. Morgens kommt eine Polizistin daher, wir schätzen schon in Gedanken die Höhe der Strafe, aber sie interessiert sich nur für die Hunderampe und wünscht uns eine gute Reise.





2024_11

_04_ES_GEHT_LOS!!

J
uhuuuu, endlich starten wir Richtung Nordafrika! In den letzten Wochen gab es noch viel zu tun bei uns. Der Unimog bekam noch einige "Upgrades" für die monatelange Reise, der Garten wurde winterfertig gemacht, das Haus heruntergefahren und die Wartezeit auf das Titer-Zertifikat für Lilas Reisepapiere mussten wir auch noch abwarten. Eigentlich wollten wir schon viel früher los, aber manche Dinge dauern eben so lange wie sie dauern. Dafür freuen wir uns jetzt umso mehr auf unsere erste große Tour mit dem Unimog.